4. Mai 2019


Tanja und Ralfs Geschichte, die ich am 4. Mai 2019 im Seegüetli in Horgen erzählen durfte, fühlte sich seltsam vertraut an. Die zwei sind einen ganz ähnlichen Weg gegangen wie mein Mann und ich: Sie haben sich bereits in der Schule kennengelernt, wurden gute Freunde – und dann musste Ralf viel Ausdauer beweisen, um das Herz seiner Tanja für sich zu gewinnen. Aber es hat sich mehr als gelohnt, dass er einfach nie aufgegeben hat, an die Liebe zu glauben.

Die Verbindung von Ralf und Tanja ist stark wie Draht, den sie sich für die Kreation ihres Hochzeitsherz ausgesucht hatten, und trotzdem biegsam und flexibel: schliesslich muss man für alle Eventualitäten gerüstet sein. Umgeben von den engsten Freunden und Verwandten schauten die zwei auf den langen Weg zurück, den sie zusammen gegangen sind und der ihre Liebe stark gemacht hat. Und begleitet von dem leisen Regen, der auf das Zeltdach prasselte, versprachen sie sich eine gemeinsame Zukunft, hoffentlich gefüllt mit vielen Töffreisen, Wanderungen und Kuschelsessions mit ihren Katzen.

Ach ja, es hat geregnet. Und zwar kräftig. Tat das der Stimmung einen Abbruch? Natürlich nicht. Im kuschelig warmen Zelt (Heizlüfter sei Dank) und ganz nah an ihren Liebsten wurde das Wetter zweitrangig, und sowieso strahlte die wunderschöne Braut heller als zwei Sonnen. Die Liebe ist es wert, dass man auf sie wartet, aber Feste soll man feiern, wie sie fallen.

Die wunderbaren Bilder sind übrigens von Richard Haydon, den ich euch sehr empfehlen kann.