21. September 2018


Melanie war im letzten September als Gast auf einer meiner Trauungen und war offensichtlich begeistert vom Auftritt, den ich damals abgeliefert habe. Umso mehr freut es mich, dass ich auch an ihrer und Marcos Trauung in der Moschti Stäfa dabei sein darf. Auch mit dem Bräutigam habe ich mich sofort verstanden, unsere geteilte Abneigung gegen Pilze verbindet uns.

Und so war ich wieder mal zu Gast in der Moschti Stäfa und wie immer war es einfach wunderbar dort. Einfach die perfekte, relaxte Atmosphäre für Melanie und Marcos sehr, sehr witzige Trauung. Ja, es wurde sehr viel gelacht – ging ja auch nicht anders, bei den beiden Scherzkeksen! Ich bin erleichtert, dass die Braut wenigstens beim Einzug ein paar Tränchen vergiessen musste. Macht aber nichts, wie ihr Marco richtig anmerkte, ist sie ein herziger Brüeler (nicht so wie ich, ich bin das, was man einen ugly crier nennt, leider. Drum reisse ich mich auch immer zusammen). Gläser waren ein Thema, Gin Tonic, Tattoos, Pedalos und dann habe ich so nebenbei noch den Ruf zwei ihrer Gäste ruiniert (sorry Stef und Fiona), es war also wieder mal eine richtig schöne und erfolgreiche Trauung.

Tolle Begegnungen hatte ich auch, etwa mit Aselia und Fabian, einem meiner Brautpaare von 2017 (ja, das waren die mit dem Schnee im September). Sie sind ab heute übrigens diejenigen, die die meisten Trauungen von mir gesehen haben, und glücklicherweise waren sie auch diesmal sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und dann war da noch Julia Martin (www.juliamartin.ch), die ich besonders meinen 2019-Brautpaaren sehr ans Herz legen möchte. Sie ist nicht nur Eventstylistin, sondern auch eine begnadete Sängerin mit einer so kuschlig warmen Stimme, dass man sich am liebsten drin einwickeln und auf das Sofa legen würde – ganz gross. Und das tu ich jetzt auch, mich aufs Sofa legen, während Meli und Marco hoffentlich feiern, bis es kracht. Sie haben glücklicherweise ja zwei Tage, um auszunüchtern, so clever!