29. September 2018


2017 habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Trauungsplanung per Skype gemacht, nämlich für Andy und Joel, die ihre Hochzeit von Australien aus organisierten. Ich habe mich drum sehr gefreut, als ich auch Lisa und Urs via Facetime kennenlernen durfte, die in Kyoto leben. Der Zeitunterschied macht die Telefondate-Planung nicht ganz einfach, es gibt nur ein relativ kleines Fenster, in dem nicht einer von uns im Bett liegt, aber ich nahn die Herausforderung gern an.

Und dann war es auch schon soweit, die zwei Auswanderer gaben sich das Jawort im Pfadihuus Züri. Wer jetzt an Waldhütten und durchgelegene Matratzen denkt, der täuscht sich: das Pfadihuus ist richtig hübsch und verfügt theoretisch über 500 Parkplätze, ausser es ist ein sonniger Sonntag und die halbe Schweiz pilgert in den Zoo, der nämlich direkt daneben liegt. Dann muss man halt quer vor dem Büssli der Caterer parkieren – ist aber nur halb so schlimm, wenn man die Chefin kennt und NIVA Events & Catering sowieso grad selber empfohlen hat, gell Nicole.

So, genug zum Setting. Die Trauung von Lisa und Urs war in jeder Hinsicht einmalig. Erstens haben wir so einige gemeinsame Bekannte, was dazu führte, dass auch meine Cousine und meine so quasi Halbcousine im Publikum sassen. Dann schafften sie es tatsächlich, gleich vier Songs auszuwählen, die ich vorher noch nie an einer Hochzeit gehört habe (und die übrigens von Josh gänsehauterregend vorgetragen wurden). Sie waren das erste Paar, dass auf einen Ringtausch verzichtete. Und dann ist da noch die Tatsache, dass wir die gesamte Trauungsplanung via Facetime/Whatsapp/Mail machten, denn die zwei wohnen im japanischen Kyoto, wo sie gerade ihr Herzensbusiness aufbauen. Wer Japan mit dem Camper bereisen will, bitte hier lang: https://www.japanbyvan.com/

Ich habe im Anschluss soviel geredet und geschaut und feinen Weisswein getrunken, dass wir nicht mal ein gemeinsames Föteli gemacht haben!!! Ihr wisst, was das heisst: Ich muss nach Japan